AfD wählt Landesliste: Uwe Junge ist Spitzenkandidat

junge-k2Uwe Junge

Auf dem ordentlichen Landesparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) Rheinland-Pfalz in Bingen haben am vergangenen Wochenende etwa 150 stimmberechtigte Mitglieder die Landesliste der AfD für die Landtagswahlen 2016 gewählt und das Wahlprogramm verabschiedet.

Zum Spitzenkandidaten wählte die Versammlung mit großer Mehrheit den Landesvorsitzenden der AfD Rheinland-Pfalz Uwe Junge aus Mertloch im Kreis Mayen-Koblenz. Die Listenplätze 2 bis 10 gingen an Joachim Paul aus Koblenz (2), Dr. Jan Bollinger aus Neuwied (3), Michael Frisch aus Trier (4), Heribert Friedmann aus Worms (5), Dr. Sylvia Groß aus Dichtelbach im Rhein-Hunsrück-Kreis (6), Matthias Joa aus Germersheim (7), Damian Lohr aus Kriegsfeld im Donnersbergkreis (8), Jürgen Klein aus Waldböckelheim im Kreis Bad Kreuznach (9) und Gabriele Bublies-Leifert aus Stipshausen im Kreis Birkenfeld (10).

Die AfD Neuwied freut sich, dass 3 weitere Personen aus dem Kreisverband Neuwied auf die Kandidatenliste gewählt wurden. Es sind Heribert Nuhn (Straßenhaus), Bernd Kühlmann (Neuwied) und Peter Schmalenbach (Neuwied).

Uwe Junge: „Gesellschaftspolitische Unterschiede zwischen Union und Grünen nur noch mit Mühe zu finden“

Junge übte scharfe Kritik an der „rot-grün-schwarzen Selbstgefälligkeit“ der etablierten Parteien. Er stellte klar, dass nicht die Asylbewerber, die aus menschlich nachvollziehbaren Motiven nach Deutschland kommen, sondern die „krachend gescheiterte Asylpolitik“ der etablierten Parteien für die aktuelle Asylproblematik verantwortlich ist: „Sie haben lauthals ‚Willkommen!‘ gerufen und sind nun überrascht, dass Menschen aus aller Welt ihnen massenhaft folgen!“ Junge prangerte die „desaströse Haushaltspolitik“ der Landesregierung an. „Nürburgring und Schlosshotel“ seien „Beweise sozialdemokratischer Unfähigkeit“. „Der Umgang mit den Flughäfen Zweibrücken und Hahn, der gewissenlose Personalabbau bei Polizei und Justiz, eine rein ideologisierte Energiepolitik und die permanenten Bildungsexperimente“ der rot-grünen Landesregierung fahren „das Land geradewegs gegen die Wand“, so Junge. Junge kritisierte auch die „Dreistigkeit“, mit der die CDU Positionen der AfD übernähme, „die sie noch vor kurzem im Chor mit den Linksparteien als abwegig und rechtspopulistisch abgetan“ hätte, so z.B. ein Einwanderungsgesetz, Grenzkontrollen, die Erweiterung der sicheren Herkunftsländer und die konsequente Abschiebung abgelehnter Asylbewerber.

AfD einzig wirkliche Opposition

Die CDU in Rheinland-Pfalz habe „über Jahre ihre Aufgabe als Opposition vernachlässigt“ und „sich damit an dem rheinland-pfälzischen Desaster auf allen politischen Handlungsfeldern mitverantwortlich gemacht“. Gesellschaftspolitische Unterschiede zwischen Union und Grünen seien „nur noch mit viel Mühe zu finden“. Die AfD sei in Rheinland-Pfalz die einzige wirkliche Opposition gegen die verfehlte Politik der Landesregierung und werde mit diesem Alleinstellungsmerkmal in den Wahlkampf ziehen.

Das Wahlprogramm wurde ausführlich diskutiert und mit einigen Änderungsanträgen einstimmig verabschiedet. Das verabschiedete Programm soll in Kürze vorgestellt werden.

Der Landesvorstand

Ansprechpartner:

Dr. Jan Bollinger, Landesvorstand und Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit AfD Rheinland-Pfalz und Kreisvorsitzender der AfD Neuwied

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E-Mail: jan.bollinger@alternative-rlp.de