AfD-Bundeschef Konrad Adam begeistert
Neuwieder Kreisversammlung

Neuwied. Die Besucher der öffentlichen Kreisversammlung der Alternative für Deutschland (AfD) in Neuwied am 16.07.2014 konnten sich über hohen Besuch freuen: Nach Grußworten des Kreisvorsitzenden Dr. Jan Bollinger und des Landesvorsitzenden Professor Dr.-Ing. Uwe Zimmermann sprach der Parteigründer und Bundesvorsitzende Dr. Konrad Adam zur Versammlung.

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v.l.n.r: Olaf Pfeiffer, Hans-Dieter Funk, Dr. Konrad Adam, Christian Schreckenberger, Dr. Jan Bollinger, Joachim Paul, Heribert Nuhn, Aslan Basibüyük, Professor Dr.-Ing. Uwe Zimmermann

Dr. Adam übte heftige Kritik an der Politikerkaste der etablierten Parteien, die vom Leben der Menschen in Deutschland weit entfernt ist und sich nicht ausreichend für die Interessen Deutschlands und seiner Bürger stark macht. Er kritisierte den übermäßigen Einfluss der Brüsseler Politik und die Intransparenz des politischen Geschäftes in Berlin und Brüssel. Beides machte er für die Politikverdrossenheit der Deutschen verantwortlich. Als Beispiel für die mangelnde Berücksichtigung deutscher Interessen durch die deutsche Politik nannte er die Einwanderungspolitik und ihre Folgen. Die über 50 Zuhörer spendeten dem Vortrag reichlichen Beifall und diskutierten im Anschluss angeregt mit dem Referenten.

Anschließend ließ der Kreisvorsitzende Dr. Jan Bollinger die guten Ergebnisse der AfD Neuwied bei den Europa- und Kommunalwahlen Revue passieren: Mit 6,1% bei der Kreistagswahl, 6,8% bei der Neuwieder Stadtratswahl und 3,7% bei der Wahl zum Unkeler Verbandsgemeinderat ist der Kreis Neuwied die AfD-Hochburg im nördlichen Rheinland-Pfalz. Den Kreisverband Neuwied sieht Dr. Bollinger vor diesem Hintergrund gut aufgestellt, formulierte aber gleichwohl das Ziel, die Präsenz der AfD im Kreis Neuwied in der Fläche zu verstärken und die politische Arbeit zu intensivieren, um bei den Landtagswahlen im Jahr 2016 noch bessere Ergebnisse zu erzielen. Zur Verstärkung des Kreisverbandes für diese Aufgaben wurde der Kreisvorstand um drei Beisitzer erweitert. Gewählt wurden jeweils ohne Gegenstimmen Diana Milbrath-Greim aus Roßbach, Hans-Joachim Röder aus Unkel und Hans-Ulrich Schneider aus Marienhausen. Zum Abschluss der Veranstaltung kritisierte Dr. Bollinger die großen Koalitionen in Kreis und Stadt Neuwied und kündigte eine sachorientiert konsequente Opposition an.

Einen Überblick über die Aktivitäten der AfD in Neuwied erhalten Sie auf der Netzseite der AfD in Neuwied unter www.afd-neuwied.de und auf dem Facebook-Profil der AfD in Neuwied unter www.facebook.com/afd.neuwied.

Die AfD setzt sich für die sofortige Beendigung der aktuellen Euro-Rettungspolitik ein, die südeuropäische Banken auf Kosten des deutschen Steuerzahlers saniert, ohne dabei der dortigen Bevölkerung zu helfen. Auch die Niedrigzinspolitik der EZB, die eine kalte Enteignung der deutschen Sparer bewirkt, soll sofort beendet werden. Die Souveränitätsrechte der europäischen Staaten sollen gestärkt, die Demokratiedefizite der EU beseitigt und die Brüsseler EU-Bürokratie abgebaut werden. In Deutschland möchte die AfD Volksabstimmungen zu wichtigen Fragen nach dem Schweizer Vorbild einführen. Die Partei fordert ein einfacheres und gerechteres Steuersystem. Zuwanderung soll nach den Kriterien der Qualifikation und Integrationswilligkeit gesteuert und Armutseinwanderung in die deutschen Sozialsysteme verhindert werden. Die AfD will die Familien stärken und auch dadurch zu einer sicheren Altersvorsorge beitragen. Im Bildungswesen sollen bundesweit einheitliche Standards eingeführt werden, die sich an den erfolgreichsten Schulsystemen orientieren.