AfD korrigiert grüne Wilke

Neuwied. Frau Regine Wilke von den Grünen ist offensichtlich von der vielfach geäußerten Kritik auch aus den eigenen Reihen über ihren „Unwillen zur Macht“ dazu getrieben worden, sich auf Kosten des von allen Oppositionsfraktionen gemeinsam betriebenen Bürgerbegehrens gegen den zusätzlichen Beigeordneten der „GroKo“ profilieren zu wollen.

Mit der falschen Etikettierung als „Populisten“ werden Frau Wilke und ihre Gesinnungsfreunde der wachsenden Popularität der AfD keinen Einhalt gebieten. Immer mehr Menschen erkennen trotz der Desinformation der Altparteien und ihrer Handlanger, dass die AfD nachhaltige Lösungen für die drängenden Probleme unserer Zeit anbietet.

Auch in Frau Wilkes Aussage, sie wolle verhindern, dass „die AfD beim Bürgerentscheid als die treibende Kraft angesehen wird“, zeigt sich ein gestörter Bezug zur Realität: Die Verhinderung des 3. Beigeordneten ist ein gemeinsames Anliegen aller Oppositionsfraktionen. Die AfD hat dieses Thema von Anfang an getrieben, Kontakt mit Beratungsstellen aufgenommen, neue Erkenntnisse zu Tage gefördert und das gemeinsame Vorgehen initiiert. Die Fraktion der Linken hat sich durch die Anfrage bei Stadtverwaltung und ADD zur Möglichkeit eines Bürgerbegehrens und Bürgerentscheides verdient gemacht. Auch Frau Dr. Etscheidt und Herr Heinrichs haben ihre Erfahrung aktiv und kooperativ eingebracht, während Frau Wilke und die Grünen sich noch bis vor kurzem über den „Aktionismus“ von AfD und Linken in Sachen Bürgerbegehren mokiert haben und den 3. Beigeordneten akzeptieren und sich auf „Sachaufgaben“ konzentrieren wollten.

Schließlich möchte Frau Wilke sich und ihre Partei als „Schützer des Bürgerentscheids“ präsentieren und macht diese Erforderlichkeit an der Person des ehemaligen Stadtrats Günther Marth fest. Herr Marth ist mittlerweile parteilos, weil er seine politischen Vorstellungen eben keiner Parteidisziplin unterwerfen wollte. Frau Wilke begründete ihre Ablehnung von Herrn Marth in unseren Gesprächen sicherlich auch deshalb zunächst mit seiner „Unkontrollierbarkeit“. Ihr Problem mit Herrn Marth dürfte aber wohl eher daher rühren, dass er ihrer Partei einmal angehört und sie dann verlassen hat.

Die „GroKo“ wird bei der Lektüre der Stellungnahme von Frau Wilke frohlockt haben, sie kann aber versichert sein, dass das Bürgerbegehren erforderlichenfalls trotz aller Differenzen gemeinsam durchgeführt wird.

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