AfD verabschiedet „Erklärung zu Gender Mainstreaming und Familienpolitik“

Genderwahn

Mit großer Mehrheit hat der Landesverband Rheinland-Pfalz der Alternative für Deutschland (AfD) auf dem jüngsten Parteitag in Bingen eine „Erklärung zu Gender-Mainstreaming und Familienpolitik“ verabschiedet. Darin fordert die AfD die sofortige Beendigung des „Gender-Mainstreamings“ als politisches Leitprinzip und Querschnittsaufgabe staatlichen Handelns sowie die unverzügliche Abschaffung aller genderideologischen Einrichtungen und Maßnahmen in öffentlicher Trägerschaft.

AfD-Landtagskandidat und Landesschriftführer Michael Frisch erläutert die Erklärung: „Bei ‚Gender-Mainstreaming‘ geht es nicht um die selbstverständliche Gleichberechtigung von Mann und Frau, sondern um eine grundsätzliche Dekonstruktion der natürlichen Geschlechterpolarität und eine Bekämpfung der sogenannten ‚heterosexuellen Normativität‘. Diese Zielsetzung ist wissenschaftlich nicht begründbar, sondern ausschließlich ideologisch motiviert und bedeutet einen unzulässigen Eingriff des Staates in das private und gesellschaftliche Leben der Menschen. Der Anspruch, eine Gesellschaft flächendeckend durch ein einheitliches Gestaltungsprinzip zu prägen, ist kennzeichnend für totalitäre Systeme und steht im Widerspruch zu einem freiheitlich-liberalen Denken. Nicht zuletzt stellt die aufwändige Umsetzung von Gender-Mainstreaming auf allen Ebenen eine unverantwortliche Verschwendung von Steuergeldern dar.

Michael Frisch: Materielle und ideelle Förderung von Familien notwendig

Angesichts der dramatischen demographischen Entwicklung fordert die AfD Rheinland-Pfalz eine ‚Willkommenskultur für Kinder und eine hohe Wertschätzung für Eltern‘. Um dies zu realisieren, ist es notwendig, alle wesentlichen politischen Entscheidungen im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf Familien mit Kindern zu untersuchen und so zu gestalten, dass sie deren Nutzen dienen oder jedenfalls nicht entgegenstehen. Familien erbringen eine unverzichtbare Leistung für die Gesellschaft und sichern den Fortbestand unseres Gemeinwesens. Familien mit Kindern sind deshalb staatlicherseits vielfältig zu fördern – materiell wie ideell.“

Der Landesvorstand

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