Bollinger (AfD): Merkels Asylpolitik mitverantwortlich für tote Asylbegehrende im Mittelmeer!

Nach Angaben der Nachrichtenagentur DHA sind gestern bei zwei Bootsunglücken 35 Migranten auf dem Weg nach Europa vor der griechischen Insel Lesbos in der Ägäis ertrunken, darunter mehrere Kinder. Die Sicherheitskräfte konnten sieben Schiffbrüchige retten. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind damit seit Anfang des Jahres 360 Bootsflüchtlinge ertrunken, darunter auch Kinder. Die Dunkelziffer liegt vermutlich höher.

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Dr. Jan Bollinger

Der rheinland-pfälzische AfD-Landtagskandidat und Landesvorstand Dr. Jan Bollinger sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel mit in der Verantwortung. „Die Erklärung Merkels an die internationale Presse, die Aufnahmebereitschaft Deutschlands für Flüchtlinge kenne keine Obergrenze, hat eine Völkerwanderung in Gang gesetzt. Wie Migrationsexperte Paul Collier im Interview mit der Zeitung die Welt darlegte, haben sehr viele Menschen Merkels Worte als Einladung verstanden und sich in Hoffnung auf ein besseres Leben aus der Sicherheit von Flüchtlingslagern in Jordanien oder der Türkei auf die mühselige Reise nach Europa gemacht. Dabei sind nicht wenige zu Schaden oder gar ums Leben gekommen.“

„Angesichts der vielen Opfer der Überfahrt müssen wir den Zuwanderungsmagneten auch im Interesse dieser Menschen ausschalten und ihnen verdeutlichen: Kapazitäten sind erschöpft. Die Reise lohnt die Lebensgefahr nicht! Wenn wir bei durchgehender Kontrolle aller deutschen Grenzen die Drittstaatenregelung konsequent anwenden und niemanden nach Deutschland einreisen lassen, der dazu nicht berechtigt ist, werden unsere Anrainerstaaten dies ihrerseits tun. Natürlich müssen wir auch das Meer überwachen. Wenn dies konsequent durchgehalten und kommuniziert wird, werden sich weniger Menschen auf die gefährliche Reise nach Europa machen und dabei zu Schaden kommen. Dann können wir endlich Asylzentren außerhalb der EU einrichten und Hilfe vor Ort leisten, wo wir mit unserem Geld viel mehr erreichen und den Menschen viel besser helfen können!“

 

Der Landesvorstand

 

Ansprechpartner:

Dr. Jan Bollinger, Landesvorstand und Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Alternative für Deutschland (AfD)

Landesverband Rheinland-Pfalz

Schusterstr. 22

55116 Mainz

Mobil: 0160-1529765

E-Mail: jan.bollinger@alternative-rlp.de