Dr. Bollinger (AfD) zur DIW-Studie:
AfD und AfD-Wähler für mehr statt weniger Demokratie!

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsförderung (DIW) untersuchte in seiner aktuellen Studie die im SOEP erfragte Parteibindung und kam zum Ergebnis, dass AfD-Wähler mit der Demokratie unzufrieden seien. Dies wurde mit dem unausgesprochenen Vorwurf, dass AfD-Wähler die Demokratie abschaffen wollen, in den Raum gestellt und von den etablierten Medien und Parteien begierig aufgenommen.

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Dr. Jan Bollinger (MdL)

„Die AfD und ihre Wähler sind nicht mit der Demokratie per se, sondern mit ihrem aktuellen Zustand unzufrieden“, stellt der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorstand Dr. Jan Bollinger klar. „Es gibt eine berechtigte Unzufriedenheit gegenüber dem Establishment, das sich in den existenziellen Themen wie der Europa- und Flüchtlingspolitik seit Jahren gegen den Willen der Mehrheit der Bürger richtet.“ Er verweist unter anderem auf die Ergebnisse HMS-Studie, dass 82 % aller Berichte in den Leitmedien über die Flüchtlingspolitik befürwortend, 12 % berichtend und 6 % problematisierend waren. „Die Medien- und Parteiendemokratie hat offenkundig eine Repräsentationslücke, die das Vertrauen der Bürger nachhaltig beschädigt und damit die Parteien- und Politikerverdrossenheit bewirkt hat. Die AfD hat diese Repräsentationslücke geschlossen und die Demokratie wieder gefestigt. Die starke Mobilisierung von Nichtwählern durch die AfD bei den vergangenen Landtagswahlen hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass die Bürger, die sich nicht mehr repräsentiert fühlen, nicht für die Demokratie, sondern nur für die etablierten Parteien und Politikern verloren sind“, so Dr. Bollinger.

„Die AfD und ihre Wähler wollen also keinesfalls weniger, sondern mehr Demokratie. Die repräsentativ-parlamentarische Demokratie, die wir grundsätzlich befürworten, muss durch die Einführung von plebiszitären Elementen wie Volksbegehren und Volksentscheide ergänzt werden. Es ist dem Bürger in einer aufgeklärten und demokratischen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts nicht mehr zu vermitteln, warum er bei politischen Entscheidungen zu existenziellen Themen nicht mitentscheiden darf. Direkte Demokratie kann auch einen Beitrag dazu leisten, die Parteien- und Politikerverdrossenheit abzubauen.“

 

Mainz, den 3. September 2016

 

Ihr Ansprechpartner

Dr. Jan Bollinger, MdL
Landesverband Rheinland-Pfalz
Schusterstr. 22
55116 Mainz

Mobil 0160 – 1529765
E-Mail: jan.bollinger@alternative-rlp.de