Erfolgreiche Wahlkampfveranstaltung mit AfD-Parteigründer Dr. Konrad Adam

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Neuwied. Der ehemalige Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und Mitbegründer der Bürgerpartei Alternative für Deutschland (AfD) Dr. Konrad Adam, hat zusammen mit dem Neuwieder Landtagsabgeordneten Dr. Jan Bollinger und dem Neuwieder Direktkandidaten zur Bundestagswahl Andreas Bleck eine Wahlkampfveranstaltung durchgeführt. Nur wenige Stühle blieben bei dem rund dreistündigen Wahlkampfauftritt am vergangenen Wochenende im Bürgerhaus Oberbieber unbesetzt.

Der Kreisvorsitzende der AfD Neuwied Dr. Jan Bollinger eröffnete und führte durch den Abend. In seiner Begrüßungsrede sprach er von den guten Umfragewerten zur Bundestagswahl, welche die AfD als drittstärkste politische Kraft im Bund sehen. „Mit einer starken AfD wird endlich wieder eine echte Opposition im Bundestag vertreten sein, die die zukünftige Regierung zum Schutz der Bürger und Steuerzahler kritisch beobachten und kontrollieren wird. Dabei wird die AfD, so wie sie es auch schon in den dreizehn Landesparlamenten tut, Gesetzesentwürfe einbringen.“ betonte Dr. Bollinger. Im Anschluss sprach Andreas Bleck über die wichtigsten Punkte aus dem umfangreichen Wahlprogramm der AfD. Als Bleck in seiner Rede auf die sich immer weiter verschärfende Migrationskrise und die Abschiebeverweigerung von Bund und Länder einging, mahnte er „Wir halten es für selbstverständlich, dass Deutschland Menschen vorübergehend hilft, wenn sie aus ihrem Land vor Krieg und religiöser Verfolgung flüchten. Wir müssen aber bedenken, dass jedes Land, auch Deutschland, nur begrenzte finanzielle, infrastrukturelle und soziokulturelle Kapazitäten hat.“ Dann sprach Dr. Konrad Adam über Meinungsfreiheit, Demokratie, Kultur und Einwanderung. Bei Letzterem sagte Dr. Adam: „Das demokratische Recht, ist das Recht aller Bürger, das Land zu verlassen. Es ist aber nicht das Recht aller Menschen dieser Welt, in dieses oder jenes Land einzuwandern und sich dort dauerhaft niederzulassen. Eine Demokratie, die sich herbeiließe, jeden, der es wünscht, aufzunehmen, würde diese Regelung nicht überleben, sagt kein Rechter aus Deutschland, sondern ein linker Franzose, der jüngst verstorbene Philosoph André Glucksmann.“

Nach einer kurzen Umbaupause stellten sich die Referenten den vielen Fragen der Gäste und ließen keine Fragen unbeantwortet. Die Begegnung mit der Realität der AfD überzeugte auch an diesem Abend zwei Neuwieder, in die Partei einzutreten. Die AfD wird am kommenden Wochenende stark im Kreisgebiet präsent sein, um für ihr Bundestagswahlprogramm zu werben.

Pressemitteilung des AfD Kreisverbandes Neuwied

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