Frisch (AfD) zu Kirchen: Religion ist nicht Politik!

In den letzten Wochen wurde die Haltung der AfD in der sogenannten Flüchtlingskrise wiederholt von Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche als unbarmherzig und unchristlich angeprangert. Stephan Wahl, bekannt als „Fernsehpfarrer“ des Bistums Trier, verstieg sich sogar zu der Forderung, Sympathisanten der AfD sollten aus der Kirche austreten. Der Theologe und Landtags-Kandidat der AfD Rheinland-Pfalz für die AfD Michael Frisch widerspricht diesen Vorwürfen energisch.

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Michael Frisch

„Natürlich ist es für Christen vollkommen klar, dass das Gebot der Nächstenliebe sie verpflichtet, Menschen in Not zu helfen. Deshalb wäre es inakzeptabel, einfach wegzuschauen und das Leid der Menschen in Syrien und anderswo zu ignorieren. Aber weder die Bibel noch die Lehre der Kirche geben konkrete Anweisungen dafür, wie mit der aktuellen Flüchtlingskrise umzugehen ist. Dass wir helfen müssen ist klar – aber wie und wo und in welchem Maße? Wer behauptet, hier könne der christliche Glaube eins zu eins in politische Maßnahmen übersetzt werden, die zudem deckungsgleich mit der Asylpolitik der amtierenden Bundesregierung sind, der betreibt Missbrauch mit der Religion.“

„Es gehört zur Freiheit eines Christenmenschen, in kluger Abwägung unterschiedlicher Interessen und unter Einsatz der kritischen Vernunft herauszufinden, auf welchem Weg wir den von Krieg und Verfolgung bedrohten Menschen am besten helfen können. Die Vorschläge der AfD sind nach meiner Überzeugung wesentlich besser als Merkels Asylpolitik geeignet, diese Hilfe wirksam zu realisieren. Ohne Unterscheidung zwischen wirklich Verfolgten und Bedrohten und wirtschaftlich motivierter Einwanderung hat die Kanzlerin Millionen von Menschen aufgenommen und unser Land damit in eine tiefe Krise gestürzt. Die sozialen Folgen werden gerade für die kleinen Leute gravierend sein, religiös-kulturelle Verwerfungen werden unsere durch das Christentum geprägte Gesellschaft verändern. Was das mit christlicher Solidarität und Nächstenliebe zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Auf jeden Fall speist sich auch das Engagement der AfD aus der Sorge um unser Land und ist Ausdruck sozialer Verantwortung für die uns anvertrauten Menschen. Dafür erwarte ich Respekt – nicht aber Belehrung durch kirchliche Repräsentanten, die wieder einmal Religion mit (Regierungs-)Politik verwechseln.“

 

Der Landesvorstand

 

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