Frisch kritisiert Dialogverweigerung des ZdK: AfD vertritt christliche Werte!

Das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) hat beschlossen, auf dem Katholikentag in Leipzig keine Spitzenpolitiker der AfD auftreten zu lassen. Der rheinland-pfälzische AfD-Landtagsabgeordnete und Theologe Michael Frisch aus Trier hält diesen Beschluss für bedauerlich und falsch.

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Michael Frisch

„Das ZdK hat in der Vergangenheit immer betont, wie wichtig der Dialog innerhalb der Gesellschaft ist.“ erklärt Frisch „Das ZdK hat keinerlei Bedenken, beispielsweise mit schwul-lesbischen Lobbygruppen oder dem von der autoritären türkischen Erdogan-Regierung gesteuerten Islam-Verband DITIB zu sprechen. Dass man jetzt, wo es um die AfD geht, inhaltliche Differenzen als Vorwand zur Dialogverweigerung nimmt, ist nicht nachvollziehbar und ein Verstoß gegen die eigenen Grundsätze. Die Alternative für Deutschland ist eine demokratische Partei, die mit Wahlergebnissen von teilweise über 20 Prozent einen erheblichen Teil auch der Katholiken repräsentiert. Sie auszugrenzen, ist nicht nur unklug, sondern auch ein Affront gegenüber den vielen katholischen Wählern und Mitgliedern in unserer Partei.“

„Gerade die AfD vertritt in zahlreichen Bereichen eine weitaus mehr an christlichen Werten orientierte Politik als die etablierten Parteien: während Grüne und Linke für eine völlige Freigabe der Abtreibung plädieren und die Interessen der Familien mittlerweile auch von der CDU nur noch zögerlich vertreten werden, dürfte die katholische Kirche bei der AfD eine große Überschneidung mit ihren eigenen Forderungen finden. Außerdem ist die AfD die einzige Partei, die sehr deutlich auf die Situation der verfolgten Christen in islamischen Ländern hinweist und davor warnt, solche Probleme durch eine unkontrollierte Zuwanderung nach Deutschland zu importieren. Leider haben sich das ZdK und ein Großteil der deutschen Bischöfe mit ihrem Einsatz für die bedrohten Brüder und Schwestern bislang sehr zurückgehalten, obwohl es zu allererst ihre Pflicht gewesen wäre, deutlich die Stimme zu erheben.“

„Eine der wichtigsten Aufgaben des Katholikentags ist es, in einen Dialog mit allen gesellschaftlich relevanten Gruppen zu treten und dabei für christliche Überzeugungen zu werben. Die Ausgrenzung der AfD steht in diametralem Widerspruch zu diesem Anspruch. Wir hoffen, dass hier innerhalb der Kirche sehr bald ein Umdenken einsetzen wird. Die AfD ist jedenfalls jederzeit zu einem konstruktiven Meinungsaustausch bereit.“

 

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