Junge (AfD) kritisiert Dreyer (SPD):
DITIB darf kein Partner in Integrationsfragen sein!

Malu Dreyer (SPD) erklärte kürzlich beim Besuch einer DITIB-Gemeinde in Ludwigshafen, dass die Türkisch-Islamische Union (DITIB) ein unverzichtbarer Partner bei der Bewältigung der Integration von Asylbewerbern sei. AfD-Spitzenkandidat Uwe Junge widerspricht energisch: Durch andere Staaten gesteuerte Vereine dürfen keinen Einfluß auf Asylbewerber-Integration erhalten.

junge-k2

Uwe Junge

„Die DITIB untersteht der Kontrolle der Regierung in Ankara und verfolgt in Deutschland religiöse und politische Ziele”, zitierte kürzlich die Tageszeit DIE WELT aus einem wissenschaftlichen Gutachten über den bundesweiten Dachverband für die Koordinierung der religiösen, sozialen und kulturellen Tätigkeiten der angeschlossenen türkisch-islamischen Moscheegemeinden. Es ist seit langem bekannt, dass der Dachverband DITIB von der türkischen Religionsbehörde gesteuert und der verlängerte Arm der Erdogan-Regierung in unserem Land ist. Türkische Staatsbedienstete werden zeitweise als Imame nach Deutschland in die DITIB-Gemeinden entsendet und verkünden die bekannte Botschaft Erdogans, sich nicht zu weit zu integrieren, sondern „stolze“ Türken zu bleiben. Im Umfeld der DITIB sind zudem erwiesenermaßen häufig radikale Islamisten aktiv.

„Entgegen der Auffassung von Malu Dreyer können wir gut auf die Partnerschaft von DITIB verzichten“, betont Uwe Junge „DITIB kann kein Partner in Integrationsfragen sein, da der Verband die Entstehung von Parallelgesellschaften fördert. Die Anweisungen der türkischen Religionsbehörde, sogenannte Fatwas, werden regelmäßig über die türkischen Staatsbediensteten, die hier als Imame vor Ort tätig sind, an ihre Gemeinden weitergegeben. So wurde im Januar dieses Jahres eine Fatwa bekannt, nach der sunnitische Muslime keine Ehe mit Aleviten eingehen sollen. „Diese freiheitseinschränkenden Forderungen widersprechen fundamentalen Werten unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Während die etablierten Parteien bei uns schnell mit Extremismusvorwürfen bei der Hand sind, ist bei ihnen beim Thema Integration selbst der Schulterschluß mit Feinden unserer verfassungsmäßigen Freiheitsrechte möglich. Für uns geht Integration einher mit dem klaren Bekenntnis zu unseren Verfassungsgrundsätzen und ist unvereinbar mit Verhaltensanweisungen, die von anderen Staaten gesteuert werden“, betont Junge.

 

Der Landesvorstand

 

Ansprechpartner:

Dr. Jan Bollinger, Landesvorstand und Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Alternative für Deutschland (AfD)

Landesverband Rheinland-Pfalz

Schusterstr. 22

55116 Mainz

Mobil: 0160-1529765

E-Mail: jan.bollinger@alternative-rlp.de