Junge (AfD): Neue Partei ADD ist politischer Arm Erdogans in Deutschland!

Der türkische Erdogan-Anhänger Remzi Aru stellte auf einer Pressekonferenz am vergangenen Sonntag Name, Logo und Programm der neuen islamisch-türkischen Partei „Allianz Deutscher Demokraten (ADD)“ vor. Der Landesvorsitzende der AfD Rheinland-Pfalz Uwe Junge nimmt dazu Stellung.

junge-k2Uwe Junge

„Die ADD ist ähnlich wie die DITIB ein verlängerter politischer Arm des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan und seiner AKP-Partei in Deutschland.“ erklärt Junge „Bezeichnenderweise war der Grund für die Parteigründung die Armenien-Resolution des Deutschen Bundestags. Die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern wird von der türkischen Regierung abgelehnt – die ADD folgt ihr. Ferner tritt die ADD für das Ausländer- und Familienwahlrecht sowie für das Wahlrecht mit 16 ein. Das korrespondiert weitgehend dem Koalitionsvertrag der Mainzer „Ampel“-Regierung – ein Schelm, wer dabei Böses denkt. Die Aufweichung des Wahlrechts zugunsten von Zuwanderern ist uns bereits von deutschen Linksparteien bekannt, die sich in Ermangelung deutscher Wählerstimmen ein neues Wahlvolk erschaffen möchten. Doch ihre auf Migranten abgerichtete Klientelpolitik könnte sich nun als nutzlos erweisen, da sie sich seit Sonntag mit der ADD in einem Verdrängungskampf um das gleiche Wählermilieu befinden. Wie ähnlich dabei die Positionen sind, wird auch an der Beurteilung der angeblichen Integrationsleistung islamisch-türkischer Migranten deutlich: Auch der Parteigründer behauptet, dass alle Türken und Muslime integriert seien. Die Realität sieht jedoch anders aus. Die Universität Münster fand kürzlich in einer Studie heraus, dass jeder zweite Türkeistämmige religiöse Gebote vor staatliche Gesetze stellt. Jeder Dritte stimmte der Aussage ‚Muslime sollten die Rückkehr zu einer Gesellschaftsordnung wie zu Zeiten des Propheten Mohammeds anstreben‘ zu. Diese Ergebnisse zeugen von Parallelgesellschaften, nicht von Integration. Die Gründung der ADD als islamisch-türkischer Partei zeigt eine gesellschaftliche Spaltung nach religiös-ethnischer Zugehörigkeit als Realität der „multikulturellen Gesellschaft“ und ist damit ein Beleg dafür, dass die Integrationspolitik der etablierten Parteien gescheitert ist.“

 

Mainz, den 29. Juni 2016

Dr. Jan Bollinger, MdL
Landesvorstand und Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit AfD Rheinland-Pfalz

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