Paul (AfD): Duale Ausbildung stärken, kostenfreie Meisterausbildung!

Angesichts der Tatsache, dass laut Berufsbildungsbericht 2016 rund 40.000 Lehrstellen unbesetzt geblieben sind, sieht sich die AfD in Rheinland-Pfalz in ihrer Bildungspolitik vollauf bestätigt. In ihrem Wahlprogramm hat sie unter dem Motto „Meister statt Master“ dafür plädiert, die duale Ausbildung attraktiver zu machen und die Anschlussqualifikation der Meisterausbildung – wie das Studium – kostenfrei zu machen.

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Joachim Paul

Besonders kritisch betrachtet die AfD die von Rot-Grün unter dem Stichwort „Akademisierung“ betriebene Bildungspolitik, die darauf abzielt, dass immer mehr Schüler und Schülerinnen einen Hochschulabschluss erlangen und ein Studium an einer Hochschule aufnehmen. Insbesondere in den aktuell hohen Zahlen der Einschreibungen und der zugleich hohen Quote der Studienabbrecher (in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen ca. 40 %) sieht die AfD ein Scheitern der Akademisierung.

Joachim Paul: „Seit 2007 sinkt die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge stetig. Zugleich platzen die Hochschulen aus den Nähten und die Betreuungssituation verschlechtert sich. Der Berufsbildungsbericht, der 40.000 unbesetzte Lehrstellen aufweist, macht nicht nur das Scheitern der Akademisierungspolitik deutlich, sondern stellt auch eine Gefahr für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes dar. Unsere Volkswirtschaft braucht nicht nur Akademiker und Theoretiker, sondern auch gute Praktiker, Facharbeiter und Handwerker. Zudem muss verdeutlicht werden, dass auch hinsichtlich der Akademiker der Markt irgendwann gesättigt ist und sich die Einkommenssituation für Akademiker verschlechtert. Dass Asylbewerber diese Lücke zeitnah schließen können, glaube ich nicht. Diese Vorstellung ist aus der Not geborenes Wunschdenken. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass Ausbildungsstand, Sprachkenntnisse und kulturelle Unterschiede eher ein Abrutschen der Asylbewerber in den Transferleistungsbezug befürchten lassen.“

Die AfD fordert einen Aktionsplan, der die Attraktivität der Dualen Ausbildung in Zusammenarbeit mit den ausbildenden Unternehmen steigert. Zudem muss intensiver und nachhaltiger an weiterführenden Schulen für die Duale Ausbildung gewoben werden.

 

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